Die erste Exkursion im Jahr 2017 zum AIRBUS Werk Bremen (von Johanna Schröder)

Am 03.04.2017 stand eine weitere Exkursion des JCF Bremens an: Dieses Mal haben wir den Airbus-Standort hier in Bremen besucht (http://www.airbus.com/de/) und dabei viele interessante Informationen und Eindrücke über die Produktion und Arbeit bei Airbus erhalten.
Zunächst bekamen wir in einer Spezial-Führung Einblicke in zwei chemische Forschungslabore und erfuhren, dass auch Chemiker bei Airbus eine wichtige Rolle spielen: Herr Dr. Martin Benecke klärte uns über die Galvanik, organische Lacksysteme und damit verbundenen Korrosionsschutz für die extremen Bedingungen eines Flugzeugs auf. Danach zeigte uns Herr Dr. Ulrich Heinzel den chemischen Analysebereich von Airbus mit neuster technischer Geräteausstattung. Anschließend ging es mit Herrn Christan Martin Koos weiter zu einer spannenden Führung durch verschiedene Fertigungshallen wie der Lackierung und dem Zusammenbau der Flugzeugflügel des Airbus A330 und A350. Glücklicherweise konnte wir von weitem auch einen Blick auf das Beluga-Transportflugzeug werfen mit dem die Flügel zur Endmontage nach Toulouse transportiert werden.

 

Die zweite Exkursion im Jahr 2016 unternahmen wir zum Unternehmen VOCO in Cuxhaven

 

 Text folgt...

Unsere erste Exkursion zum Fallturm / ZARM (Sept. 2016) (von Johanna Schröder)

Am 13.09.2016 haben wir vom JCF Bremen zu einer Exkursion in den Fallturm, eines der „Wahrzeichen“ des an die Uni Bremen angrenzenden Technologieparks, eingeladen.
Der Fallturm gehört zum ZARM (Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation) und damit auf den ersten Blick nicht zu den klassischen chemischen Themengebieten. Der Besuch des ZARM bot jedoch einen spannenden Einblick in die  Forschungslandschaft Bremens und die dortigen Berufsmöglichkeiten als Chemiker. Nach unserer Ankunft wurden wir zunächst von Herrn Prof. Dr. Marc Avila, dem Leiter des ZARM, willkommen geheißen. Er berichtete uns in einem Seminarraum über seinen Themenbereich, die Strömungsmechanik und stellte dabei die Möglichkeiten für Chemiker heraus. Es folgte ein Vortrag über die Schwerkraft und danach ging es an die Besichtigung des Fallturms: uns wurde zunächst der Beladebereich der Kapseln und ein Labor gezeigt, in dem die Kapsel repariert und befüllt werden. Im Kontrollraum wurden uns anschließend Videos über den Abschuss und den Flug der Kapsel gezeigt bevor wir das Glück hatten auch die Fallturmspitzte besichtigen zu dürfen. Dieses ist tatsächlich nur sehr selten möglich, da während des Evakuierens des Fallturms und der Experimente aus Sicherheitsgründen der Zutritt zur Spitze nicht gestattet ist.